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Die Gehörlosenseelsorge

Die Gehörlosenseelsorge ist ein kleiner, aber wichtiger Arbeitsbereich der Landeskirche. Sie übernimmt im Grundsatz alle Funktionen einer Kirchengemeinde bei einer besonderen Gruppe von Menschen, die sich gebärdensprachlich verständigen. Da Gehörlose im Bereich der Kultur- und Freizeit-Infrastruktur in ihrer "eigenen Welt" leben, ist die Gehörlosenseelsorge ein wichtiges Bindeglied zwischen Gehörlosenkultur und "hörender" Kirche. Gehörlosenseelsorge ist die Kirche der Gehörlosen.

Die Landeskirche

Karte der EKKW mit Kirchenkreisen und Sprengeln

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ist eine kleine, ländlich geprägte Landeskirche in der Mitte Deutschlands. Größere Metropolen sind Kassel im Norden und Hanau im Süden der Landeskirche.
Die Gehörlosenseelsorge versucht mit ihren acht Gemeinden flächendeckend Gehörlose (auch in den ländlichen Regionen) zu erreichen. Dabei ist sie auf den guten Kontakt und die Hilfe der  "hörenden" Gemeinden (Ortsgemeinden) und Kirchenkreise angewiesen, denn die Gehörlosengemeinden selbst haben keinen eigenständigen Rechtsstatus. Das bedeutet, ein gehörloser Mensch ist immer Gemeindeglied einer "hörenden" Gemeinde.

Es ist eine wichtige Aufgabe der Gehörlosenseelsorge, sich für ein besseres Verständnis ihrer Arbeit und die Belange der Gehörlosen in den Ortsgemeinden einzusetzen.


Selbstverständlich pflegt die Gehörlosenseelsorge der EKKW einen guten Kontakt zu den Gehörlosenseelsorgen benachbarter Landeskirchen.

 
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