90. Geburtstag von Kirchenrat Heinisch

Kirchenrat Johannes HeinischAm 14. Oktober 2015 beging Kirchenrat Johannes Heinisch seinen 90. Geburtstag. Sein Leben, Dienst und Wirken ist eng mit der Gehörlosenseelsorge und mit „UNSERER GEMEINDE“ verbunden. Aber lassen wir den Jubilar selbst zu Wort kommen. Zum 50jährigen Jubiläum der Zeitschrift „UNSERE GEMEINDE“ schrieb Johannes Heinisch: „Nach einiger Zeit [in Kassel] bat mich Pfarrer Gallenkamp, sein Stellvertreter in der Schriftleitung von „Unsere Gemeinde“ zu werden. Ich sagte gerne zu. Dann kam der unerwartete Tod von Pfarrer Gallenkamp. So sah ich mich plötzlich in der Pflicht, die Aufgaben des Schriftleiters voll zu übernehmen. Ich hatte kaum Erfahrung, aber ich habe mich dann doch schnell eingearbeitet. Nun kamen arbeitsreiche Jahre auf mich zu. Neben der großen hörenden Gemeinde war ich Beauftragter für die Gehörlosenseelsorge in meiner Kirche und jetzt auch noch Schriftleiter von „Unsere Gemeinde“. Ohne das Verständnis meiner Familie und ohne die Hilfe meiner Frau hätte ich dies alles nie schaffen können.“

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Homberg: Die neuen Konfirmanden stellen sich vor

Konfirmanden HR INWir sind fünf Schüler/innen an der Hermann-Schafft-Schule und besuchen dort den Konfirmandenunterricht. Im nächsten Jahr (2016) möchten wir gerne konfirmiert werden.
Jeden Montag treffen wir uns in der Zeit von 13:50 Uhr bis 15:15 Uhr in einem der Klassenräume.
Am Anfang vom Konfirmandenunterricht singen und gebärden wir immer Lieder. Ein Lied können wir schon auswendig. Es heißt „Danke für diesen guten Morgen“.
Die Kirche in Homberg haben wir auch schon besucht und dort die Bibel aufgeschlagen und das Vaterunser mit Gebärden geübt.
Zum Schluss vom Konfirmandenunterricht gehen wir manchmal ein Eis essen.
Wir wünschen uns zur Konfirmation, dass unsere Familien, auch viele Freunde kommen und es ein tolles Fest wird.

Kassel: Erntedank

Versteigerung im GehörlosenzentrumKassel. 4.10.2015: 235,42 Euro kamen dieses Jahr bei Gottesdienst und Versteigerung zusammen.
Es ist mittlerweile eine gute Tradition in der Kassler Gehörlosengemeinde, dass immer zu Erntedank alle Spenden in die Gehörlosenmission fließen - damit werden Gehörlosenschulen in Eritrea und Tansania unterstützt. Damit zeigen wir die Verbundenheit mit Gehörlosen über unsere Grenzen hinweg.
Der Gottesdienst hatte das Thema "Selbstverständlichkeit" zum Inhalt. Der Gebärdenchor machte ein kleines Anspiel zu dem Thema. Anschließend wurden bei Kaffee und Kuchen die mitgebrachten Erntedankgaben versteigert. Trotz der wenigen Besucher ein gutes Ergebnis. Allen Mithelfern und Spendern herzlichen Dank.

Gelnhausen: Gottesdienst in Gebärden- und Lautsprache

Chor IMG 20150929 WA0000„Kraft des Glaubens“ – so hieß das Motto des Gottesdienstes in Gebärden- und Lautsprache am 27. September 2015 in Gelnhausen. Bereits zum vierten Mal feierten die Evangelische Kirchengemeinde Gelnhausen und die Gehörlosenseelsorge gemeinsam einen Gottesdienst. Dekan Klaus-Peter Brill predigte zum Bibeltext des 17. Sonntag nach Trinitatis, der Geschichte von der kanaanäischen Frau: eine kanaanäische (=nichtjüdische) Frau bittet Jesus, dass er ihre kranke Tochter heilt. Zuerst wendet sich Jesus von der Frau ab, weil sie keine Jüdin ist. Aber die Frau ist beharrlich. Sie legt ihren Stolz ab und gibt ihre Hoffnung nicht auf. Deshalb, so Brill, habe die Frau das Gespräch mit Jesus „gewonnen“. Ihr Glaube hat ihr die Kraft dazu gegeben. Deshalb sei sie ein Vorbild, „solchen Glauben zu lernen“.

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Marburg: Konrad Noll verstorben

Am Freitag, dem 25. September 2015 ist Konrad Noll in Allendorf/Eder kirchlich bestattet worden.
Im November 2014 hatten er und seine Frau Katharina im Kreis ihrer Familie noch gemeinsam die Eiserne Hochzeit gefeiert. Es war ein schönes Familienfest, über das sich das Jubelpaar sehr gefreut hat.
Beide haben gerne die Gemeinschaft in ihrem Heimatort, aber auch darüber hinaus gepflegt. Konrad Noll hat mit seiner Frau zusammen den Gehörlosenverein, den Seniorenclub der Gehörlosen und den Gehörlosengottesdienst regelmäßig besucht. Er war ein aktiver Mensch, der vielseitig interessiert war und sich gern unterhalten hat. Konrad Noll hat sich immer aufrecht gehalten und sich bemüht, seine Frau zu unterstützen, obwohl im hohen Alter seine Kräfte immer mehr nachgelassen haben. Zuletzt haben seine Kräfte nicht mehr gereicht und er ist im hohen Alter von 91 Jahren verstorben. So nehmen wir Abschied von Konrad Noll und vertrauen darauf, dass er in Gottes Hand geborgen bleibt.

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