Kassel: Erster Gottesdienst (nach langer Zeit)

Gottesdienst in KasselIn diesen Zeiten ist es schon besonders, dass ein Gottesdienst in der Kirche mit Gemeinde stattfindet.
In Kassel war es nach drei Monaten soweit: Am 7. Juni. feierten wir wieder einen Gottesdienst mit Gemeinde – ein „normaler“ Gottesdienst.
Natürlich war nichts normal, in die Kirche mit Mundschutz, Hände desinfizieren, die Plätze markiert, weit auseinander. Viele sind auch nicht gekommen. Die Angst vor Ansteckung ist groß und Sicherheit kommt zuerst!

Trotzdem, es tat gut wieder sich direkt zu sehen und miteinander zu plaudern. Gottesdienst tut gut!

Für alle, die nicht dabei waren, gibt es Gottesdienste auch weiterhin auf Video im Internet – dieses Mal auch mit den Grüßen der Gemeinde: Alles Gute und bleibt gesund!

Bad Hersfeld: Trauer um Helmut Zinngrebe

Helmut ZinngrebeAm 25. März 2020 ist Helmut Zinngrebe im Alter von 81 Jahren gestorben.
28 Jahre lang war Herr Zinngrebe Mitglied im Gehörlosenverein Bad Hersfeld. Er war für viele Gehörlose ein guter und vertrauter Freund. Früher haben er und seine Frau Katharina regelmäßig die Gehörlosengemeinde in Eschwege und Bad Hersfeld besucht. Sie haben dazugehört, haben beide gern einen Spaß mitgemacht. Mit dem Gehörlosenverein haben sie schöne, gemeinsame Fahrten unternommen.
Nach dem Tod seiner Frau blieb Helmut Zinngrebe weiterhin der Gehörlosengemeinde und dem Gehörlosenverein verbunden.
Eng verbunden blieb er auch mit seinen Geschwistern, mit denen er zusammen im Haus in Germerode aufgewachsen ist. Seine Geschwister habe ihn auch in der Zeit seiner Krankheit beglei-tet und unterstützt.
Nach schwerer Krankheit und langen Krankenhausaufenthalten haben seine Kräfte mehr und mehr nachgelassen. Aber er blieb geduldig und zufrieden, war dankbar für Besuche und Fürsorge seiner Geschwister.
Trotzdem kam sein Tod überraschend.

Am Freitag, dem 29. Mai ist Helmut Zinngrebe auf dem Friedhof in seinem Heimatort Germerode beigesetzt worden. So müssen die Gehörlosengemeinden Bad Hersfeld und Eschwege von Helmut Zinngrebe Abschied nehmen und vertrauen darauf, dass er in Gottes Liebe geborgen bleibt.

Petra Heidler

 

Kassel: Sekretärin wechselt Stelle

Vor über einem Jahr konnten wir Frau Kriege als Sekretärin der Gehörlosenseelsorge und -beratung in Kassel einstellen.
Jetzt müssen wir traurig Abschied nehmen, da sie uns Ende April verlässt.
Wir hatten eine gute Zusammenarbeit und haben uns gut verstanden.
Wir wünschen ihr für den beruflichen Neuanfang alles Gute und Gottes Segen.

Die Stellenausschreibung und Neubesetzung der Sekretariatsstelle in der Gehörlosenseelsorge wird sich wegen der Corona-Krise noch verzögern.

Aus der Gehörlosenberatung

Wir erleben eine besondere Zeit. Vieles war in den letzten Wochen ungewohnt. Die Beratungsstelle in Kassel ist wegen Corona geschlossen. Wir hoffen, dass bald alles wieder normal ist.

Aktuell bedeutet das:
Diakonin Steffie Brenzel arbeitet zuhause im „Homeoffice“.

Sie ist weiterhin für Gehörlose, Schwerhörige und Angehörige ansprechbar. Im Notfall gibt es Kontakt mit der Beratungsstelle:
Man kann eine E-Mail schreiben an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Man kann eine WhatsApp-Nachricht schicken an 0151-4164 8653.
Nach Absprache ist Videotelefonie möglich.
Persönliche Treffen sind nicht möglich.
Wenn es sich ändert, kann man es auf der Homepage lesen: www.gehoerlosenseelsorge-ekkw.de

Wir hoffen, es geht allen gut. Wir wünschen allen Gesundheit, Kraft und Gottes Segen!

Veranstaltungen der Gehörlosenseelsorge

Collage von VideobildernDas Internationale Olympische Komitee hat entschieden, die Olympiade 2020 um ein Jahr ins Jahr 2021 zu verschieben. Ein Virologe sagte dazu: „Das ist sehr knapp! Besser ins Jahr 2022 verschieben.“ Da habe auch ich verstanden, dass Corona uns noch lange beschäftigen wird und wir nicht schon nach zwei Monaten wieder normal weitermachen können.

Am 13. März 2020 haben wir entschieden:
alle Veranstaltungen, Gottesdienste und Besuche müssen wegen Coronavirus ausfallen. Das war vor sechs Wochen.
Es bleibt unsicher, welche Veranstaltungen, Gottesdienste im Mai und Juni ausfallen werden. Zum Beispiel, ob die Seniorenfreizeit in Elben-berg oder die Gemeindevorstandstagung in Bad Hersfeld stattfinden wird. Wir werden rechtzeitig Bescheid sagen und Kosten entstehen den Teilnehmern nicht.

Die Corona-Krise hat vieles verändert. Auch viel Neues ist dazugekommen und gute Ideen sind entstanden. Videobotschaften, Videoandachten und viel Kommunikation über Internet. Plötzlich gibt es Ansprachen und Pressekonferenzen, in denen ein Gebärdendolmetscher selbstverständlich mit dabei ist – vor drei Monaten noch undenkbar! Wir hoffen, dass das Gute auch weiter bleiben wird und nach der Krise nicht wieder verschwindet.

Wir merken auch, dass wir den direkten Kontakt und die Gemeinschaft vermissen und hoffen darauf, dass wir uns bald wieder gesund wiedersehen. Wir vertrauen auf den Heiligen Geist, der uns auch weiter in der Nähe und der Ferne verbindet und den Glauben, dass Gott bei uns ist.

Alles Gute und baldiges Wiedersehen!

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